Kurzrezension: Im Schatten das Licht |Jojo Moyes

Kurzrezension: Im Schatten das Licht |Jojo Moyes

26. April 2019 3 Von Petrissa

Inhaltsangabe:

Sarah und ihren Großvater Henri verbindet die Liebe zu Pferden. Einst war Henri Dressurreiter, bis das Schicksal seine Karriere beendete. Täglich trainiert er Sarah und ihr Pferd, doch als Henri einen Schlaganfall erleidet, bleibt seine Enkelin allein zurück.

Natasha und ihren Mann Mac verbindet nur noch wenig. Die Ehe des einstigen Traumpaars ist gescheitert, doch bis das gemeinsame Haus verkauft ist, müssen sie sich arrangieren. Als zufällig Sarah in ihr Leben tritt, nehmen die beiden das verschlossene Mädchen bei sich auf. Eines Tages ist Sarah jedoch verschwunden, und Natasha und Mac machen sich widerstrebend gemeinsam auf die Suche.

Meine Meinung:

Mich hat das Hörbuch sehr aufgewühlt. Es ist sehr intensiv in seinen Themen.

Die Verzweiflung der 14-jährigen Sarah, nicht nur um ihren Großvater, der nun schon lange im Krankenhaus liegt, sondern auch um ihr Pferd, von dem anfänglich niemand etwas weiß, aus berechtigter Sorge, dass das Jugendamt ihr das Pferd wegnimmt.

Doch ein Pferd kostet natürlich eine Menge Geld, was Sarah nicht hat. Als der Stall, in dem das Pferd steht, einen neuen Besitzer bekommt, spitzt sich die Situation auf dramatische Art zu.

Natasha und Mac waren ein Jahr getrennt, als Mac wieder vor ihrer Tür auftaucht und in ihr noch gemeinsames Haus einzieht. Natasha erlebt eine Achterbahn der Gefühle. Möchte sie Marc am Liebsten hassen, so sehr hat er sie mit der Trennung verletzt, schmerzt es sie unendlich, dass er sich nun zum Positiven verändert zu haben scheint.

Und dann treibt Natasha noch etwas ganz anderes um, ausgelöst durch ihre Reflexion der Beziehung zu Marc und das sich Kümmern um Sarah: Ihre Fehlgeburten und das Akzeptieren müssen, dass sie nie eigene Kinder wird haben können.

Das Setting mit dem Pferd ist schon außergewöhnlich und ich weiß nicht, ob tatsächlich so realistisch. Das hat mich allerdings nicht weiter gestört, da es für mich in den diversen Emotionen nur eine Randerscheinung war.

Jojo Moyes schildert die Gefühle und Nöte der Einzelnen sehr wahrhaftig.

Und wie immer liest Luise Helm die Geschichte fantastisch. Die Bücher von Moyes höre ich grundsätzlich, weil ich Luise Helm so sehr mag.

                                                                                               5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Triggerwarnung:

Kopieren und in Word vergrößern.

In dem Buch geht es auch sexuellen Missbrauch. Wenn auch nur am Rande und nicht “schwerwiegend”, fand ich es doch sehr intensiv.

Weitere Rezensionen:

5* Buntes Tintenfässchen

3* Herzenzeilen

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