Neuzugänge

Neuzugänge

18. Mai 2019 6 Von Petrissa

Es gab schon lange keinen Neuzugang-Post mehr. In den ersten drei Monaten habe ich ja bei der #DasSuBabc Challenge von KeJas Blogbuch mitgemacht und hatte da wirklich nur zwei, drei Neuzugänge. Ich war mega stolz. Da war mein Jahresmotto „Das Leben entrümpeln“ auch noch ganz frisch. ^^

Die letzten zwei Monate dagegen sind meine Neuzugänge leider schon wieder etwas eskaliert. Die Fotos hier sind im Prinzip schon wieder etwas veraltet. Besonders dieser Monat war „schlimm“.

Der Bücherdrache von Walter Moers

war ein Rezensionsexemplar, was ich auch schon gelesen und hier rezensiert habe.

Die Buchlinge sind wieder da!

In den Katakomben von Buchhaim erzählt man sich eine alte Geschichte vom sprachmächtigen Drachen Nathaviel. Angeblich besteht er aus lauter Büchern, die von der mysteriösen Kraft des Orms durchströmt sind. Die Legende besagt, der Bücherdrache habe auf jede Frage die richtige Antwort.

Über das Verbrennen von Büchern von Erich Kästner

Das Buch habe ich bei der Sub Abbau Challenge von KeJas Blogbuch gewonnen. Es war eines von zwei Wunschbüchern, die ich angegeben habe. Ich bin sehr gespannt. Erich Kästner mag ich sehr, vor allem auch seine biographisch angehauchten Werke.

Vor 80 Jahren, am 10. Mai 1933, wurden in Berlin unter der Aufsicht von Joseph Goebbels die Werke von zahlreichen deutschen Autoren ins Feuer geworfen. Nur ein einziger dieser Autoren war dabei persönlich anwesend. Es war Erich Kästner. Erich Kästner ist doppelter Kronzeuge der Schandtat des Bücherverbrennens: In der Nacht des 10. Mai 1933 hat er auf dem von Flammen und Scheinwerfern taghell erleuchteten Berliner Opernplatz mitansehen müssen, wie seine Bücher ins Feuer geworfen wurden – um 1965 zu erleben, dass in Düsseldorf der ‘Bund Entschiedener Christen’ abermals seine Werke verbrannte, unter Aufsicht der Polizei und begleitet von der Presse. Über das Verbrennen von Büchern versammelt erstmals vier Texte von Erich Kästner, in denen er erzählt, was 1933 – und danach wieder – geschah, wie es geschah und warum es geschah. Dieses Buch ist nicht nur ein erschütterndes Zeugnis, sondern eine Warnung und Mahnung für alle Zeit. Erscheint im März 2013

100 Dinge, die du NACH dem Tod auf keinen Fall verpassen solltest von Fabian Vogt

ist ein Rezensionsexemplar, das ich gerade lese. Es ist leider nicht ganz das, was ich erhofft hatte.

Kommt nach dem Tod noch was? Und wie! Zumindest ist die Welt voll von faszinierenden Jenseitsvorstellungen, die wirklich unsterbliche Erlebnisse
versprechen. Fabian Vogt präsentiert die wichtigsten “Highlights der Ewigkeit” – und zeigt dabei auf unterhaltsame Weise, warum die vielen anregenden Bilder tatsächlich helfen, mit der irdischen Vergänglichkeit gelassener umzugehen. Wie kann man sich die Reise ins Jenseits vorstellen; den Himmel; oder auch die Vor- und Haupthölle? Natürlich geht es auch um Wiedergeburtsvorstellungen und drohende Apokalypsen. Außerdem fasst Fabian Vogt die Kernbotschaften der Jenseitsvorstellungen noch einmal aus christlicher Perspektive zusammen.

Das Buch für alle, die irgendwann mal sterben müssen – und wissen wollen, wie es danach weitergeht.

Ein paar Highlights der Ewigkeit:
• Einen Ausflug zur “Insel der Seligen” machen
• Auf dem Nordlicht in den Himmel tanzen
• Einen Apfelbaum im Garten Eden pflanzen
• Mit dem Fährmann Charon über den Styx fahren
• Am Gilgamesch-Kraut naschen
• Mit Manitu durch die Ewigen Jagdgründe reiten

Magic Park – Das gestohlene Mammut (3) von Tui T. Sutherland

Band 1 und 2 habe ich diesen Monat als Hörbuch gehört und da es Band 3 nicht als Hörbuch gab, habe ich es mir gleich gekauft. Eine großartige Kinderbuch-Serie!! Rezensionen kommen noch.

Logan Wilde glaubt, im langweiligsten Kaff der USA gestrandet zu sein – bis er unter seinem Bett ein munter plapperndes, goldenes Greifenjunges entdeckt. Das gehört da natürlich nicht hin, sondern in den magischen Tierpark seiner Klassenkameradin Zoe. Der Tierpark ist streng geheim – und muss es zum Schutz der ungewöhnlichen Bewohner auch bleiben. Nur wie funktioniert »streng geheim«, wenn man fünf weitere, äußerst bockige Greifenkinder mitten in der Stadt einfangen muss und gleichzeitig plötzlich jede Menge andere magische Tiere zu versorgen hat?

Die Geschichte der Frauenbewegung von Michaela Karl

Das Buch habe ich beim Stöbern im Buchladen entdeckt und für #wirlesenfrauen gekauft. (Und hinter her ganz erschrocken festgestellt, dass ich ja gar nicht drauf geachtet habe, ob es wirklich auch eine Autorin ist!  – Glück gehabt). Das Buch interessiert mich aber auch, weil ich in den 80- und 90-zigern die Frauenbewegung mit Alice Schwarzer sehr genau mitbekommen habe und nicht verstehen konnte (und kann), wie dann Anfang der 2000 die jungen Frauen plötzlich meinte, sie seien nicht benachteiligt und was der ganze Quatsch mit dem Feminismus soll.Ich fand das schon irgendwie ein Schlag ins Gesicht für all die Frauen, die vorher so hart für unsere Rechte gekämpft haben.  Zudem liest es sich wirklich leicht.

Eine Töchtergeneration findet sich »überhaupt nicht benachteiligt, im Gegenteil« und lässt sich mal wieder Geld und Ruhm vor der Nase wegschnappen. War da was? Ja, da war viel, vor diesem backlash, vor dem sich zugegebenermaßen auch ein paar versprengte Feministinnengrüppchen in Sicherheit bringen konnten. Der kurzsichtige Blick neuer Mädels auf den eigenen Bauchnabel (und die eigene biologische Uhr) hört auf, der einzig mögliche zu sein, rekapituliert man die Geschichte der Frauenbewegung seit der Französischen Revolution, die Frauen überhaupt erst das Menschenrecht erfocht, ein Menschenrecht, das noch längst nicht überall auf der Welt gilt.

Gute Geister von Kathryn Stockett

Das Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste und nun habe ich es von der lieben Monerl geschenkt bekommen. Danke nochmal! :-*

Mississippi, 1962: Die junge Skeeter wünscht sich nur eins: Sie will weg aus dem engen Jackson und als Journalistin in New York leben. Um etwas zu verändern, verbündet sie sich mit zwei schwarzen Dienstmädchen: Aibileen zieht die Kinder ihrer Arbeitgeber auf – das Tafelsilber darf sie aber nicht berühren. Und Minny ist auf der Suche nach einer neuen Stelle. Sie ist bekannt für ihre Kochkünste, aber sie ist auch gefürchtet: Denn Minny trägt das Herz auf der Zunge. Gemeinsam beschließen die drei Frauen, gegen die Konventionen ihrer Zeit zu verstoßen und etwas zu wagen. Denn sie alle haben das Gefühl zu ersticken und wollen etwas verändern – in ihrer Stadt und in ihrem eigenen Leben.

Star Trek - Titan 1: Eine neue Ära von Michael Martin

Früher war ich ja totaler Star Trek Fan. Daniela ist ebenfalls ein großer Fan und liest auch immer regelmäßig Star Trek Bücher. Ich war(bin) immer total neugierig, wenn ich das sehe, weil ich mir irgendwie nicht gut vorstellen kann, wie die Serie in einem Roman bearbeitet ist. Ich habe mir immer vorgenommen, mal ein Buch dazu zu Lesen, war dann in der Bücherei doch stets überfordert, was zu welcher Reihe gehört. Lange Rede, kurzer Sinn: Daniela hat mir das Buch geschenkt und ich bin schon ziemlich gespannt. Da es dazu keine Inhaltsangabe gibt, verlinke ich Euch einfach Danielas Rezension.

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war von Joachim Meyerhoff

Von dem Buch habe ich schon so viel Gutes gehört, so dass ich mich riesig freute, als ich es im Bücherschrank gefunden habe. Das Buch ist autobiographisch und wie ich gerade gesehen habe,

Zu Hause in der Psychiatrie – das kommt davon
Der junge Held in Meyerhoffs zweitem Roman wächst zwischen Hunderten von Verrückten als jüngster Sohn des Direktors einer Kinder- und Jugendpsychiatrie auf – und mag es sogar sehr. Mit zwei Brüdern und einer Mutter, die den Alltag stemmt – und einem Vater, der in der Theorie glänzt, in der Praxis aber stets versagt. Wer schafft es sonst, den Vorsatz, sich mehr zu bewegen, gleich mit einer Bänderdehnung zu bezahlen und die teuren Laufschuhe nie wieder anzuziehen? Oder bei Flaute mit dem Segelboot in Seenot zu geraten und vorher noch den Sohn über Bord zu werfen?Am Ende ist es aber wieder der Tod, der den Glutkern dieses Romans bildet, der Verlust, der nicht wieder gutzumachen ist, die Sehnsucht, die bleibt – und die Erinnerung, die zum Glück unfassbar pralle, lebendige und komische Geschichten hervorbringt.

Die Eleganz des Igels von Muriel Barbery

Das habe ich auch aus dem Bücherschrank.

Renée ist 54 Jahre alt und lebt seit 27 Jahren als Concierge in der Rue de Grenelle in Paris. Sie ist klein, hässlich, hat Hühneraugen an den Füßen und ist seit längerem Witwe. Paloma ist 12, hat reiche Eltern und wohnt in demselben Stadtpalais. Hinreißend komisch und zuweilen bitterböse erzählen die beiden sehr sympathischen Figuren von ihrem Leben, ihren Nachbarn, von Musik und Mangas, Kunst und Philosophie. Die höchst unterhaltsame und anrührende Geschichte zweier Außenseiter, ein wunderbarer Roman über die Suche nach der Schönheit in der Welt.

Wörter und Regeln. Die Natur der Sprache von Steven Pinker

Das Buch hat mir auch Daniela geschenkt, nachdem ich von ihrer Rezension so begeistert war.

Wie funktioniert Sprache? Wie erlernen Kinder ihre Muttersprache? Warum verändern sich Sprachen über die Zeiten hinweg, so dass etwa Originaltexte aus dem Mittelhochdeutschen uns heute kaum noch verständlich sind? Warum weisen Sprachen so viele Eigentümlichkeiten und Unregelmäßigkeiten auf? Sind sie dennoch im Kern einander gleich? Wie werden neue Wörter geschaffen? Und wo im Gehirn sitzen die sprachlichen Fähigkeiten? In seinem neuen Buch gibt Steven Pinker Antworten auf diese und viele weitere Fragen.

Und zum Thema “Wir lesen Frauen” – 4 von 10 Büchern sind von einer Frau. Ohne darauf zu achten, greife ich immer zu Männern.

Kennt Ihr irgendwelche der vorgestellten Bücher?


Liebe Grüße
Petrissa
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