Rezension: Artemis Fowl| Eoin Colfer

Rezension: Artemis Fowl| Eoin Colfer

6. Mai 2019 9 Von Petrissa

Artemis Fowl habe ich vor fast 20 Jahren zum ersten Mal gelesen. Damals, als es gerade neu raus gekommen ist. Ich war von Band 1 begeistert und habe keine Ahnung, warum ich 20 Jahre gewartet habe, um die Spur wieder aufzunehmen.

Leider, leider sind die Hörbücher gekürzt, was ich erst nach dem dritten Band realisiert habe. Aber ich bin so begeistert davon, wie Rufus Beck das Buch liest, dass ich mich entschieden habe, weiter die Bücher zu hören.

Inhalt:

Artemis ist ein zwölfjähriger Junge und ein absolutes Genie. Vergleichbar mit den größten Köpfen unserer Geschichte. Er stammt aus einer reichen Familie und hat einen Leibwächter – Butler. Der Leibwächter heißt so mit Nachnamen und man munkelt, dass die heutige verwendung des Wortes auf die Familie Butler zurück geht.

Jedenfalls hat Artemis Fowls Vater, der seit zwei Jahren verschwunden ist, die Familie in den Ruin geführt. Artemis ist fest entschlossen, seine Familie wieder reich zu machen und danach seinen Vater zu suchen.

 

Nach vielen Forschungen hat Artemis herausgefunden, dass es Elfen, Feen und Kobolde gibt, die sich unter die Erde zurück gezogen haben. Sein Plan ist nun, eine Elfe zu entführen und sich von ihnen das Gold zu erpressen.

Meine Meinung:

Artemis ist auf den ersten Blick ein sehr unsympathischer Junge. Hart und eiskalt. Es fällt schwer es damit überein zu bringen, dass er erst 12 Jahre ist. Artemis scheut sich auch nicht davor, die Drecksarbeit selber zu machen. Butler ist nur für das körperliche da.

Doch im Laufe des Romans blitzt hin und wieder sein weiches Jungenherz auf. Letztlich sehnt er sich nach Liebe von seinen Eltern, wie alle Kinder.

 

Auch Butler ist am Anfang nicht sehr sympathisch. Das entwickelt sich ebenfalls nur langsam.

 

Es knallt jedenfalls gewaltig zwischen „dem Menschenjungen“ und den Wesen unter der Erde. Es hat mir großen Spaß gemacht, wie Eoin Colfer die Welt und vor allem auch die Technik der Elfen beschreibt.

Die Charaktere und auch die unterschiedlichen Wesen sind wirklich gut ausgearbeitet. Sie sind alle sehr individuell und ihre einzigartigen Macken werden deutlich.

Die Spannung ist hoch und die Ideen vielfältig.

 

Ich habe diverse Rezensionen durchgelesen und es kommen immer wieder Vergleiche zu Harry Potter auf. Ich weiß nicht, ob das damals die Verkaufsmasche war oder wie die Leute ansonsten darauf kommen. Das einzige, was Artemis Fowl und Harry Potter gemeinsam haben, ist das Genre.

 

5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥



Weitere Rezensionen:

5* Erlesene Bücher

3* Welt der Wörter

6 von 10* Lesemomente




8  von 8 Bänden

1: Artemis Fowl

2: Die Verschörung

3: Der Geheimcode

4: Die Rache

5: Die verlorene Kolonie

6: Das Zeit Paradox

7: Der Atlantis Komplex

8: Das magische Tor

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Begleitbuch: Die Akte

Kurzgeschichte: The Seventh Dwarf

Vorgeschichte: Artemis Begins

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