[Rezension] Die rote Pyramide

[Rezension] Die rote Pyramide

5. Juli 2018 2 Von Petrissa_


Die rote Pyramide

Die Kane-Chroniken Band 1 von 3

Autor: Rick Riordan

Verlag: Carlsen (Januar.2014)*

ISBN: 3551312842

Seiten: 604


Alter: ab 12

Inhalt:

Dr. Julius Kane ist Ägyptologe. Sein Sohn Carter lebt bei ihm, während seine Tochter Sadie bei seinen Schwiegereltern wohnt. Er sieht sie nur einmal im Jahr – an Heiligabend. Und ausgerechnet da, will er mit seinen Kindern ins Museum gehen.

Doch die beiden Geschwister merken schnell, dass ihr Vater im Museum was ganz anderes vorhat, als staubige Figuren zu betrachten. Er will den Gott Osiri herauf beschwören. Doch irgendwas geht furchtbar schief. Der Vater verschwindet spurlos, dafür taucht eine glutrote Gestalt auf.


Seit dem steht die Welt von Sadie und Carter Kopf.

Sie erfahren, dass sie angeblich übermenschliche Kräfte haben, eine Menge Leute sind hinter ihnen her und beide müssen nichts weniger tun, als gegen Götter zu kämpfen, um ihren Vater zu befreien.

Meine Meinung:

Ich liebe die Percy Jackson Reihe, doch das hier konnte mich nicht wirklich überzeugen. Die widerspenstige Sadie ist überwiegend nur nervig und verhält sich sehr kindlich. Ein starkes Mädchenbild wäre wesentlich schöner gewesen.

Die Orte wechseln ständig, was zwar für ein hohes Spannungspotenzial sorgt, aber das ganze auch sprunghaft und oberflächlich wirken lässt. Sehr schade auch, dass der Roman überwiegend in den USA spielt und nicht in Ägypten.


Dazu sind beide immer am weglaufen. Gerettet werden sie von Helfern, aber es wiederholt sich halt ständig. Sie kommen an einem Ort an, können sich etwas ausruhen und sind danach wieder in Gefahr. Ihre Helferin sagt, sie sollen fliehen und erledigt den Kampf für sie. So geht es das ganze Buch über.


Mit ägyptischer Mythologie kenne ich mich nicht gut aus und habe durch das Buch leider auch nicht viel mehr gelernt. Dadurch, dass alles so schnell uns sprunghaft zu ging, ist nicht viel hängen geblieben, bis auf die Geschichte der Isis und der von Kleopatra.


Das Carter eine dunkle Hautfarbe hat, während Sadie weiß ist und das Carter auf Grund seiner Hautfarbe in Schwierigkeiten kommt, finde ich theoretisch einen guten Ansatz. Es ist wichtig, dunkelhäutige Protagonisten zu erschaffen und wichtig, den Rassismus in der Welt zu benenne. Doch leider wirkt es verkopft und aufgesetzt. Eine gute Figur „lebt“ die Thematik einfach.


Baset, die Katzengöttin spielt eine große Rolle und ich mochte die Figur sehr. Auch haben sich die Kinder gegen Ende des Buches zum Positiven entwickelt.

Der Schreibstil von Riordan ist toll.

Dennoch werde ich mich wohl erst mal seinen anderen Büchern zuwenden, die ich noch nicht gelesen habe. Es zieht mich jetzt leider nicht so schnell zu Band Zwei.

Fazit:

Leider etwas zu Sprunghaft. Ein bisschen weniger Tempo und dafür mehr Tiefe wäre schön gewesen.

3,5 ♥ ♥ ♥
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