Rezension:Entspannt schaffst du alles von Jan Becker

Rezension:Entspannt schaffst du alles von Jan Becker

9. September 2018 4 Von Petrissa

Entspannt schaffst du alles

Mit Hypnosetechnicken zu mehr Gelassenheit und Erfolg
Autor und Leser: Jan Becker
Verlag: Randomhouse Audioverlag
ASIN: B07F68Y58Y
Zeit: 2 Std 34min

Inhalt:

Wenn wir entspannt sind, in Balance leben, sind wir zufrieden und glücklich. Doch wenn wir durchs Leben rasen, nur noch Anforderungen ausgesetzt sind, sind wir gestresst, bis irgendwann gar nichts mehr geht.
Und obwohl wir wissen, dass Stress für viele Krankheiten verantwortlich ist, verhalten wir uns kontraindiziert.

Jan Becker richten den Fokus dieses Hörbuches darauf, uns dies bewusster zu machen und uns Übungen an die Hand zu geben, damit wir uns aus der Stressfalle befreien können. Wie es bei jeglichen Übungen der Fall ist, verändern sich Muster (unter anderem im Gehirn) nur, in dem man die Übungen wiederholt.

Dabei erklärt er, welche Übung warum hilft. So stellt er Übungen mit Lachtechniken vor. Das Lachwunder, das Herzlächeln und die Jubelpose.

Wenn wir lachen, sind wir ganz im Hier und Jetzt. Bei einem echten Lachanfall kann man nicht gleichzeitig den Tisch abwischen. Man kann nur an das denken, was wir gerade so witzig finden. Damit ist Lachen nichts anderes als eine Trance. Eine Trance, die eine Hypnose überhaupt erst möglich macht, erwächst aus der völligen Konzentration auf eine Sache.

Das eine Wandlung passiert, merkt man daran, dass man nach einem Lachanfall völlig entspannt ist.

„Die Trance macht das Lachen zu einer unmittelbar wirksamen Gute-Laune-Hypnose, die den Auslöser unseres Lachanfalls tief ins Unterbewusstsein sinken lässt. Durch das Lachen werden wir hoch suggestiv. Wir werden empfänglich für neue Ideen und Suggestionen. Suggestionen sind Ideen und Botschaften an das Unterbewusstsein. Wenn wir sie bewusst einsetzen, können wir eine neue Idee in das Unterbewusstsein eingeben, um einen erwünschten Zustand herbei zu führen.“

Er erklärt, wie Anker in der Hypnose funktionieren. Er benutzt unter anderem die Suggestion von Émile Coué (Jeden Tag geht es mir in jeder Hinsicht besser und besser) und stellt die Dave Elman Induktion vor. Weitere Selbsthypnose-Übungen sind „Der Engelskreis“, 47/11 Atemtechnik, Imaginationstechniken und der Herzenswunsch.

Ein zentraler Abschnitt ist ebenso „die Macht des Wortes“ und wie man dies zur Entspannung und Kraft schöpfen nutzen kann.
Jeder von uns kennt es, dass wir schon von Wörtern tief verletzt wurden oder Hoffnung und Mut schöpften. Hier geht er darauf ein, wie man Mantras verwendet und stellt die Übung „Das Mantra für den Tag“ vor.

Am Ende gibt es noch ein paar Tipps, wie man Suggestion gewinnbringend und für sich passend formulieren kann.

 

Meine Meinung:

Wenn ich Jan Becker zuhöre, komme ich schnell in eine absolute Tiefenentspannung.

Nach „Du kannst schlank sein, wenn du willst“ ist dies meine zweite CD von ihm und ich fand diese noch besser als die andere, obwohl ich von der schon sehr beeindruckt war.

Ich finde es gut, wie er etwas erklärt und dabei nimmt er Beispiele, die zur Selbstreflektion dienen und die Selbstachtung fördern.

Auch das er immer wieder erklärt, wie unser Unterbewusstsein tickt, finde ich total wichtig. So kann mit seinem Unterbewusstsein besser kooperieren. Auch wenn man manches weiß, vergisst man es doch immer wieder schnell und tappt in alte Muster/Fallen rein.

Womit ich nicht so viel anfangen konnte, war die Cubera-Mudra, mit der man angeblich kleinere Wünsche herbei zaubern kann. Da stellt sich in mir schon alles so quer, dass ich es nicht mal ausprobieren mag. Allerdings hat es mich auch nicht weiter gestört. Das nimmt man Ende der CD keine 5 Minuten ein.

5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Ich danke dem Verlag herzlich für das Rezensionsexemplar.

Die 1 Sterne Bewertungen kann ich so gar nicht nachvollziehen. Natürlich gibt es Menschen, die mit Hypnose nichts anfangen können. Aber in den Kritiken geht es darum, das Jan Becker das Rad nicht neu erfunden hat. Hätte man wohl schon erwarten können, für 10€/*ironie aus
Natürlich bleibt ein Mantra ein Mantra und ich finde es wichtig, dass er wiederholt, warum der Satz „Ich möchte sportlicher werden./Ich werde Joggen gehen.“ für ein Mantra nichts taugt. Für das Gehirn heißt das eben: Ja, irgendwann mal in der Zukunft.
Ich finde es gut und richtig, dass wichtige Elemente wiederholt werden, schließlich gibt es auch Leser/Hörer, für die zuvor noch nie damit was gemacht haben. Kann kaum glauben, dass man für so was einen Stern vergibt.

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