[Rezension]Rasmus der Landstreicher

[Rezension]Rasmus der Landstreicher

26. Juni 2018 5 Von Petrissa

Rasmus der Landstreicher

Autorin: Astrid Lindgren

Verlag: Oetinger (1999)*

ISBN: 3789107069

Seiten: 206


Alter: 10-12 Jahre


Inhalt:

Der 9-jährige Rasmus wächst in einem Waisenhaus auf. Dort hat er es nicht leicht. Die Kinder müssen den ganzen Tag Kartoffeln ernten. Positive Zuwendung von der Erzieherin gibt es nicht und wenn Eltern kommen, die ein Kind adoptieren möchten, wählen sie immer die Mädchen mit den Locken.

Rasmus sehnt sich nach einer Umarmung, nach Liebe – nach Eltern!

Als er einen Fehler begeht und deswegen mit Prügel rechnen muss, haut er aus dem Kinderheim ab. Er will sich seine Eltern selber suchen.


Er ist erst ein paar Stunden unterwegs, da wird ihm schon bewusst, es ist nicht so einfach, wie er dachte. Er fühlt sich so einsam wie noch nie und außerdem hat er Hunger.

Da trifft er Oskar, den Landstreicher. Zum Glück! Oskar nimmt sich seiner an und Rasmus darf ihn, vorerst, begleiten. Bis er neue Eltern gefunden hat.

Meine Meinung:

Was für ein Seelenbuch! Es geht so nah ans Herz, tut so gut.


Natürlich hat es Rasmus als Landstreicher nicht einfach. Oft hat er Hunger, er muss lernen, dass man einem Landstreicher mit Vorurteilen begegnet, ihm oft nicht glaubt. Er erlebt große Gefahren und hat Angst, wie noch nie in seinem Leben.


Doch da ist seine Liebe zu Oskar und die berührt einen mitten ins Herz. Man spürt sie, man fühlt diese Liebe, als wäre man selbst derjenige, der liebt und gleichzeitig geliebt wird.

Dies hat das Buch für mich zu einem Seelenbuch gemacht.

Fazit:

Man ist nie zu alt für Astrid Lindgren.

5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ und einen

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