[Rezension]Start your Bullet Journal

[Rezension]Start your Bullet Journal

14. März 2018 16 Von Petrissa
Start your Bullet Journal
Autor: Lothar Seiwert
Verlag: Knaur (01.02.18)*
Seiten: 179
ISBN-10: 3426675633

Inhalt:
Es handelt sich hier um ein fertiges
Bullet Journal für ein Jahr, das man selbst ausfüllen kann.
Auf den ersten 37 Seiten werden
verschiedene Elemente des Bullet Journals vorgestellt.
Dabei geht es nicht nur um die
praktischen und kreativen Tipps, wie die Frage, was ist eigentlich
ein Habit Tracker (er dokumentiert die monatlichen Gewohnheiten) und
wie kann ich ihn darstellen? Es geht auch um eine Selbstreflektion,
die das Erstellen des Bullet Journals erleichtert. Wie stressanfällig
bin ich, wo liegen meine Kraftreserven? Wie formuliere ich Ziele und
wie schaffe ich mir Raum im Alltagsstress? Was sind meine Wünsche
und wie finde ich meinen inneren Kompass?
Das eigentliche Bullet Journal zum
Ausfüllen hat natürlich Elemente, die sich wiederholen, aber auch
pro Monat Seiten, die der Selbstreflektion dienen und im Buch nur
einmal vorkommen.
Es gliedert sich in einen
Monatskalender, in den man das Datum selber eintragen kann, den Habit
Tracker, den Mood Tracker (wie war Deine Stimmung an welchem Tag) und
den Schlaf- und Trinkmonitor (wie viele Stunden hast Du geschlafen,
wie viel Wasser getrunken.)
Die Elemente, die nur einmalig
vorkommen, dienen überwiegend der Selbstreflektion, aber im Sommer
gibt es z.B. auch eine To-Do Liste für die Ferien.
Was ist eigentlich ein Bullet Journal?
2013 rief Ryder Carroll eine Website
ins Leben, auf der er das „BulletJournaling®“ als einfache
Organisationsmethode vorstellte.
Es ist eine Mischung aus Tagebuch,
Kalender und Lebensplaner. Bullet heißt Punkt und steht in diesem
Kontext für Organisationspunkte.
Normal zeichnet man das Bullet Journal
komplett selbst.
Es soll helfen, sich sowohl seiner
täglichen, als auch übergeordneten Ziele bewusst zu werden, diese
zu sortieren und gegebenen falls zu delegieren.
Meine Meinung:
Ich war zu Anfang etwas irritiert, da
mir nicht gleich klar war, dass es sich um einen fertigen Kalender
zum Ausfüllen handelt und nicht um Vorlagen. Doch nach kurzer Zeit
habe ich ziemlich Gefallen daran gefunden, dass das Grobe schon
fertig ist und ich es nur noch ausfüllen muss.
Ich habe ja Anfang des Jahres mit einem
selbstgemachten Bullet Journal angefangen, aber es kostet wirklich
unglaublich viel Zeit und ich komme da gar nicht hinter her. Man muss
im Prinzip jeden Tag dran bleiben.
Mit der Schreibschrift und der
lebendigen Art, die einzelnen Elemente graphisch darzustellen, hat es
mir schon bei den Erklärungen in den Fingern gejuckt, zu Buntstiften
zu greifen und die einzelne Punkte bunt zu hinterlegen.
Ich habe beim Schreiben verschiedene
Stifte ausprobiert. Finliner, Filzstifte, Stabilos. Nichts davon
verläuft auf dem Papier oder druckt durch.
Ich habe auch einen Füller
ausprobiert, der verläuft minimal und scheint ganz leicht auf der
Rückseite durch. 
Ganz besonders mag ich die Mood
Tracker, bei denen man einen Satz pro Tag schreibt.
Von der Gestaltung der Monate hat mir
nur ein Monat nicht gefallen. Ich denke, das ist ein guter Schnitt.
Um so sympathischer war mir die Art, wie alles erklärt wurde und
welche Übungen zur Selbstreflektion es gibt.
Fazit:
Es ist so wohl für Leute zu empfehlen,
die nicht wissen, ob ihnen das Journaling Spaß macht, als auch für
Interessierte, die einfach nicht die Zeit für dieses aufwändige
Hobby haben.
5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Ich danke dem Verlag herzlich für die
Bereitstellung des Rezensionsexemplares. 

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