Kurzrezension: Schöne Scheine |Terry Pratchett

Kurzrezension: Schöne Scheine |Terry Pratchett

14. Juni 2019 6 Von Petrissa

Inhalt:

Feucht von Lipwick, ehemaliger Gauner, ist nun ein anerkannter Bürger von Ankh Morpork und Leiter der Post.

Er ist überrascht, als er in der Bank vorsprechen soll und kurz darauf den Hund der gerade verstorbenen Bankdirektorin Frau Üppig erbt. Herr Quengler, der Hund, ist der neue Bankdirektor und so mit ist eigentlich Feucht von Lipwick der neue Direktor. Das schmeckt einigen Leuten nicht, ganz vorne dran Frau Üppigs Familie.

Aber auch der Buchhalter der Bank hat massive Schwierigkeiten mit Lipwicks neumodischen Ideen.

Der Patrizier Lord Vetinari zieht derweil seine ganz eigenen Fäden.

Meine Meinung:

Das ist mal wieder ein Buch, wo ich mich frage, er hat eigentlich den Klappentext geschrieben?! Der Klappentext spoilert und weckt nebenbei ganz falsche Erwartungen. Also lest den Klappentext lieber nicht.

 

Das hier war das erste Pratchett-Buch, bei dem ich wirklich Schwierigkeiten hatten, in die Geschichte zu kommen. Ich fand alles etwas wirr. Es gab so viele Verknüpfungen und es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich die verstanden habe.

 

Zwischen durch gab es immer wieder die typische Pratchett Weisheiten.

„Was glaubst du, wie eine Bank funktioniert?“

„Ich würde sagen, man nimmt das Geld von reichen Leuten und verleiht es gegen Zinsen an kreditwürdige Personen und gibt so wenig wie möglich von den Zinsen zurück.“

Doch alles in allem ist es leider eher ein schwächerer Pratchett. Ob es an dem neuen Übersetzer liegt, kann ich nicht beurteilen.

3, 5 ♥ ♥ ♥

Der 36. Roman der Scheibenwelt mit Lord Vetinari, der Wache, den Golems, den Zauberern und Feucht von Lipwick.

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