TTT – 10 Bücher -10 Länder

TTT – 10 Bücher -10 Länder

6. Juni 2018 13 Von Petrissa
Die Aufgabe zum heutigen Top Ten Thursday ist:
10 Bücher – 10 Länder
Na, das passt. Ich lese ja sehr gerne Bücher aus anderen Ländern und mache ja auch bei der Weltenbummler-Challenge mit, wo ich nun gerade beim 16. Land bin.
Nordkorea:
Das Buch kann ich Euch nur ans Herzen legen. Es ist erschreckend und verstörend, aber doch so wichtig.
So wird den Nordkoreanern schon von klein auf eingeimpft, dass der Führer magische Kräfte hat. In seiner Biographie wird behauptet, er kann das Wetter beeinflussen. Oder er habe in seiner Studienzeit von 3 Jahren 1500 Bücher geschrieben.
Babys werden zum Sterben in der Gasse abgelegt.
Es ist unvorstellbar grausam.

 Iran:

Ein Buch, dass einen verständlich macht, wie es zu der Diktatur im Iran kommen konnte und wie das Volk wirklich darüber dachte.
Die Autorin hat es als kleines Kind selber miterlebt und schreibt, aus welchem Grund sich ihre Eltern irgendwann entschlossen haben, aus dem Land zu flüchten.
Ein wunderbares Buch, in der sie in einer sehr sanften Sprache das Unbeschreibliche erzählt.
-> Rezension

Großbritannien:

Teri Terry gehört inzwischen zu meinen Lieblingsautoren und die Gelöscht Trilogie mag ich von ihr am meisten. Das Ende ist grandios.

Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre
Erinnerungen sind für immer verloren. Kyla wurde »geslated«. Aber die
Stimmen aus der Vergangenheit lassen die Sechzehnjährige nicht los – hat
sie wirklich unschuldige Kinder bei einem Bombenanschlag getötet?
Zählte sie zu einer Gruppe von gefährlichen Terroristen? Und warum steht
ein Bild von ihr auf einer geheimen Webseite mit vermissten Kindern?
Kyla wird immer wieder von Flashbacks aus ihrem früheren Leben eingeholt
und merkt allmählich, dass ihre wahre Identität ein großes Geheimnis
birgt. Gemeinsam mit Ben, einem anderen Slater, in den sie sich
verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – doch wem
kann sie überhaupt noch vertrauen?

Brasilien:

Ein Mann hat sechs Schwester adoptiert. Als er stirbt, hinterlässt er jeder der Schwestern die Koordinaten, wo sie geboren wurden.
Das Buch wird in der Gegenwart und im Rückblick erzählt und Riley lässt dabei die Geschichte Wirklichkeit werden. So was mag ich sehr. Man kann sich plötzlich vorstellen, wie es gewesen sein könnte.

Syrien:

Das Buch lese ich gerade und ich finde es großartig. Abdullah ist mit 16 Jahren allein aus Syrien nach Deutschland geflohen. Dabei erzählt er abwechselnd von seiner Kindheit und Jugend in Syrien, davon, wie der Krieg anfing und was das für ihn und seine Familie bedeutete, so wie von der Jugendwohngruppe, in der er nun in Deutschland lebt und den Hass, den er hier zu spüren bekommt. Er erklärt dabei viel. Was für Bräuche es in Syrien gab und wie er den Unterschied zu hier erlebt.
Ein Buch, das ich wirklich von Herzen weiter empfehlen kann.

Russland:

Nach seinem Buch Couchsurfing im Iran, macht er sich quer durch das weite Russland. Das erste Buch hat mir zwar besser gefallen, was nicht heißt, dass ich dieses hier schlecht fand.
-> Rezension

Indien:

Es ist nur ein ganz kleines Büchlein, mit gerade mal 70 Seiten. Doch es steckt viel drin über Indien und sagt eine Menge aus.

Eine 2000 Kilometer lange Reise mit dem Lastwagen von Kalkutta nach
Mumbai, mitten hinein in ein Universum, in dem Karma wichtiger ist als
intakte Bremsen und Millimeter über Leben und Tod entscheiden. Kann man
Indien verstehen? Michael Obert ist bereit, alles dafür zu riskieren.

-> Rezension

Äthiopien:

Ein Land, in dem viele Leute hart daran arbeiten, dass sich das Bild
von Äthiopien ändert, damit man mit dem Land nicht mehr die dicken
Kinderbäuche von der Hungerkatastrophe aus den 80ziger Jahren erinnert.
Ein Land, in dem es gibt Menschen gibt, denen es kaum besser geht, als diesen Kindern damals.
-> Rezension 

China:

Das hier liegt noch auf meinem SuB.
Im Westen hoch angesehen, im eigenen Land unerwünscht: Bei Ling –
Verleger, Autor und Freund der Dissidenten Liu Xiaobo und Ai Weiwei –
gibt in diesem autobiographischen Sachbuch Einblicke in die Mechanismen
der chinesischen Staatsmacht, insbesondere der Zensur. Durch seine
Arbeit als Verleger und Autor gerät er immer wieder ins Visier der
Partei, 2000 wurde er von den chinesischen Sicherheitsbehörden
verhaftet, weil er die regimekritische Literaturzeitschrift Tendenzen
herausgegeben hatte; Susan Sontag und Günter Grass setzten sich
erfolgreich für seine Freilassung ein.
Nicht nur im eigenen Land
will man ihm den Mund verbieten – von der Frankfurter Buchmesse wurde
der Exilchinese 2009 als Podiumsgast zunächst ein-, dann auf Druck der
offiziellen chinesischen Delegation wieder ausgeladen. In »Ausgewiesen«
gibt Bei Ling Einblicke in den chinesischen literarischen Untergrund,
erzählt von seiner Zeit in Gefangenschaft und davon, wie es ist, keinen
heimatlichen Boden betreten zu dürfen.

Kanada:

Ich finde Andreas Kieling toll. Er hat eine Begabung, die Natur zu beschreiben.

Abenteuer Wildnis: 3200 Kilometer lang ist der Yukon, die Lebens­ader
Alaskas und Kanadas. Für Andreas Kieling, Deutschlands bekanntesten
Tierfilmer und Bärenexperten, und seine Familie wird die aufregende
Reise von den Quellen bis zur Beringsee zur existenziellen Erfahrung.
Grizzlys und Elche kreuzen ihren Weg, und sie erleben die Urgewalt des
Yukon. Das spannend erzählte Dokument einer einzigartigen Reise – Thema
von Kielings großem ARD-Dreiteiler »Abenteuer Yukon«.

So, nun bin ich gespannt, was ich bei Euch entdecke. Ich hoffe ja auf Australien und Afrika. Die fehlen mir dieses Jahr noch.

Liebe Grüße
Petrissa
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