Everland

Everland

30. Juni 2017 2 Von Petrissa
Autor: Rebecca Hunt
Verlag: Luchterhand Literaturverlag
Seiten: 416


Inhalt:
1913
bricht das Schiff Kismet zu Expedition in die Antarktis auf. Sie
entdecken eine unbekannte Insel – Everland. Drei Freiwillige
brechen auf, die Insel zu erforschen. Sie kentern mit dem Boot
beinahe und einer der drei holt sich in der 6 tägigen Überfahrt
(die nur halb so lange dauern sollte) und dem Sturm schwere
Erfrierungen.
Und
die Kismet kommt nicht nach vereinbarter Zeit.
Es
wird ein Überlebenskampf für die drei Männer, die
unterschiedlicher nicht sein könnten.
2012
startet eine zweite Expedition nach Everland, mit ebenfalls drei ganz
unterschiedlichen Leuten. Obwohl nun mit der neusten Technik
ausgerüstet, mit genug Lebensmittel und mit einer Crew, die nur 2
Flugstunden entfernt ist, kommt es zu gravierenden Schwierigkeiten.
Am
Ende steht bei beiden Expedition die Frage: Bist Du bereit, einen
Menschen sterben zu lassen, um Dein eigenes Leben zu retten? Wie viel
Hilfe bist Du bereit zu geben? Und kannst Du zu Deinen eigenen
Fehlern stehen?
Meine
Meinung:
Was
sich so spannend anhört und als Thriller auf dem Klappentext
gepriesen wird, lässt doch deutlich an Spannung vermissen. 100
Seiten, bevor es überhaupt mal spannend wird, weitere 100 Seiten,
bevor diese Spannung etwas steigt. Ich war immer wieder davor, das
Buch abzubrechen.
Dazu
wird das Buch aus vier Zeitlinien erzählt. Da war es anstrengend,
die Übersicht zu behalten, auch wenn die Zeiten über den Kapiteln
stehen.
Einmal
2012 – völlig klar.
Dann
die Expedition der drei Männer März/April 1913 – auch das war
klar.
Dann
die Zeit, ab April 1913, wo die Männer der Kismet endlich Everland
erreichten und die Zeit später auf dem Schiff. Und während die
letzten beiden Zeitstränge schon erzählt wurden, gab es noch einen
Rückblick, wie die drei Männer für die Expedition ausgewählt
wurden.
Zudem
gibt es wirklich keinen Protagonisten in dem Buch, der mir von Grund
auf sympathisch war. Ich habe irgendwie keinen Bezug zu den Personen
bekommen.
Positiv
fand ich, dass man ins Nachdenken kam, ob man das Risiko, sein
eigenes Leben aufs Spiel zu setzen, eingeht, um das Leben eines
anderen zu retten. Ich hätte mir allerdings gewünscht, der Teil
wäre besser ausgearbeitet worden. Man liest zwar, was die Personen
denken, aber die Emotionen kamen bei mir nicht wirklich an.
2,5
Herzchen
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