Neuzugänge

Neuzugänge

17. Juli 2021 0 Von Petrissa

Hallo Ihr Lieben,

 

es wird mal wieder Zeit für einen Neuzugänge-Post. Ich liebe solche Beiträge ja, sowohl bei mir als auch bei anderen. Es ist wie das Stöbern in einer Bücherei.

Dichter und Bohemiens

Literarische Streifzüge durch Paris von Georg Stefan Troller

 

Georg Stefan Troller flaniert durch die Metropole Paris auf den Spuren der großen Künstler und Literaten, von Villon bis Baudelaire, Rimbaud, Proust und Joyce. Viele von ihnen hat er noch selbst gekannt, so Sartre, Simenon, Man Ray, Henry Miller, Anaïs Nin, Joesphine Baker, Sylvia Beach, Gainsbourg, Prévert….

 

Auf seinen Streifzügen durch Saint-Germain-des-Prés und das Quartier Latin, Montmartre, Marais und Montparnasse lässt er den Leser teilhaben an den Geschichten und Anekdoten über die aufregendsten Orte, Bücher und Menschen von Paris.

Die Nadel im Galaxienhaufen

Eine Reise durchs Universum von Michael Büker

Wollten Sie schon immer mal Orte bereisen, die noch keiner gesehen hat? Der Astroteilchenphysiker und Science-Slammer Michael Büker nimmt uns mit auf einen unterhaltsamen Trip durchs Universum. Vorbei an den Planeten und Monden unseres Sonnensystems geht zu den Weißen Zwergen und Blauen Riesen der Milchstraße. Bestaunen Sie Neutronensterne und Schwarze Löcher (aus sicherem Abstand!). Und spüren Sie der Frage nach: Gibt es irgendwo dort draußen noch Leben – oder ist es so selten wie die Nadel im Galaxienhaufen?

Der Autor ist Mitgestalter des großartigen Podcasts „Sag mal, du als Physiker…“.

Ich habe schon ein Viertel gelesen und es ist wirklich wunderbar einfach und dennoch nachdrücklich erklärt.

Wiedervereinigungsgesellschaft

Entgrenzung in Deutschland seit 1989/90 von Thomas Großbölting

Schriftreihe (BD.10610) Bundeszentrale für politische Bildung

 

Ist der Osten anders? Pegida-Proteste, hohe Wahlergebnisse für rechtspopulistische Parteien und andere Besonderheiten der politischen Kultur in den östlichen Bundesländern lassen diese Frage in der öffentlichen Diskussion immer wieder aufkommen. Der „Ossi“ als stereotyp oft negativ gezeichnete Figur, so der Historiker Thomas Großbölting, ist aber vor allem ein Produkt der Nachwendejahre und lässt sich nur bedingt mit den 40 Jahren DDR-Geschichte erklären. Wo im Westen der Republik die friedliche Revolution 1989 vor allem als Ende der SED-Diktatur wahrgenommen wurde, da ging im Osten das Leben ungebremst und voller Veränderungen weiter. Die mit der Wiedervereinigung einhergehende Entgrenzung war mindestens ambivalent: Neben der Befreiung von den Bedrängnissen der Diktatur stand der Verlust von Orientierungspunkten und Sicherheiten. Mit einer breiten historischen Perspektive beleuchtet Großbölting die Ereignisse der Jahre 1989 und 1990 und bettet diese ein in längerfristige Veränderungsprozesse, die sich von der Zeit der Teilung bis zum Strukturwandel in den 1990er-Jahren ziehen und bis in unsere Gegenwart hineinwirken. Denn auch drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung ist die Frage nach den Gemeinsamkeiten, die die Vereinigungsgesellschaft bis heute prägen, aber auch den Trennlinien, die sie durchziehen, hoch virulent.

The Comfort Book

Gedanken, die mir Hoffnung machen von Matt Haig

Matt Haigs hier versammelte Gedanken, Erinnerungen und Beobachtungen sind mal Ausdruck von Verzweiflung, mal von Hoffnung – ihn selbst haben sie durch die schwere Zeit seiner Depression getragen und ihm Halt gegeben. Dabei beeindrucken sie nicht nur mit einem tiefen Verständnis seiner eigenen Gefühlswelt, sondern sind zugleich so berührende wie anregende Erkenntnisse darüber, was uns alle in unserem Innersten verbindet. Seine kurzen Texte und seine eigenen Erfahrungen mit Depressionen sind eine tägliche Anregung, unsere Ängste, unseren Schmerz und unsere Wünsche mit anderen Augen zu sehen. Tiefsinnig und zugleich leichtgängig vermitteln sie Hoffnung und sind eine Einladung, uns selbst besser kennenzulernen

Meine Rezension

Franz Marc

Die Träume und das Leben – Biographie von Brigitte Roßbeck

 

Ein Künstlerleben in Zeiten der Katastrophe
Er war Mitherausgeber des berühmten Almanachs »Der Blaue Reiter« und Organisator von furiosen Ausstellungen unter dem gleichen Namen, seine Tierdarstellungen gehören zu den am meisten reproduzierten Werken der Kunstgeschichte: Franz Marc war einer der Hauptvertreter der Moderne in Deutschland. Doch sein Leben wurde zugleich von der Katastrophe des Krieges überschattet.

Die Melancholie war seine Grundstimmung von Jugend auf. Nur unentwegtes künstlerisches Schaffen hielt ihn im Gleichgewicht, doch war es stets von Selbstzweifeln begleitet: Seine besten Bilder, so Franz Marcs fester Glaube nur wenige Wochen vor seinem Tod, werde er mit vierzig oder fünfzig malen. Er starb 1916 im Alter von sechsunddreißig Jahren auf dem Schlachtfeld vor Verdun.
Basierend auf umfangreicher Forschung sowie einer Fülle von bislang nicht ausgewerteten Quellen erzählt Brigitte Roßbeck von den Träumen und dem Leben eines der bedeutendsten Maler des Expressionismus.

Christiane und Goethe

Eine Recherche von Sigrid Damm

 

Sigrid Damms Recherche Christiane und Goethe ist die erste authentische Lebensgeschichte Christianes und ihrer Partnerschaft mit Goethe, die über achtundzwanzig Jahre währte – »spannend wie ein Roman und doch in allen Einzelheiten verbürgt« (Andreas Nentwich, Neue Zürcher Zeitung)

Ganz andere Bücher als in der letzten Zeit üblich. Beim Schreiben des Posts war ich selbst etwas erstaunt. Wie findet Ihr die Bücher? Weckt eines Euer Interesse?

 

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

Petrissa

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