Neuzugänge Woche 19

Neuzugänge Woche 19

10. Mai 2018 10 Von Petrissa

Ich grüß Euch!

Normal poste ich meine Neuzugänge ja immer am Ende des Monats, aber diesen Monat ist Bücherflohmarkt!! In was für einem Zusammenhang das steht, fragt Ihr? Nun, es wäre mir doch irgendwie peinlich (warum eigentlich?), wenn ich dann sagen müsste, ich hätte diesen Monat 30 oder mehr Bücher neu hinzu bekommen. So mache ich das Häppchenweiße und Ihr bekommt es nicht so mir. 😀

“Das Mädchen, das in der Metro las” von Christine Féret-Fleury

“Jeden Morgen sitzt Juliette in der Metro auf dem Weg zu ihrer eintönigen Arbeit in einem Maklerbüro und taucht ein in die Welten ihrer Romane. Mal begibt sie sich mit Marcel Proust auf die Suche nach der verlorenen Zeit, mal begleitet sie Hercule Poirot im Orientexpress Richtung Istanbul – manchmal beobachtet sie auch einfach die Menschen um sich herum, die in ihre Lektüre vertieft sind. Es sind die Bücher, die Juliettes Leben Farbe verleihen. Als sie eines Tages beschließt, zwei Stationen früher auszusteigen, begegnet sie dem schrulligen Soliman, der mit seiner Tochter Zaïde inmitten seiner Bücherstapel lebt. Soliman glaubt, dass jedes Buch, wenn es an die richtige Person übermittelt wird, die Macht hat, ein Leben zu verändern. Auserwählte Boten liefern für ihn diese kostbare Fracht aus, an die, die sie nötig haben. Bald wird Juliette zu einer Botin, und zum ersten Mal haben die Bücher einen wirklichen Einfluss, auch auf ihr Schicksal.”

Das Buch kommt am 22.05. raus und ich darf es freundlicherweiße jetzt schon lesen.
Und ich kann Euch schon mal so viel sagen: 👍👍

“Stadt aus Glas” von Paul Auster 

“Der Krimiautor Daniel Quinn hat sich nach dem Tod seiner Frau und seines Sohnes zunehmend isoliert. Eines Nachts erhält er einen Anruf und wird von einem Fremden zu Hilfe gerufen. Um einen Mord zu verhindern schlüpft er in die Rolle eines Privatdetektivs und gerät so in den Sog einer unglaublichen Geschichte. Bei der Jagd durch New York verwirrt sich der Kriminalfall zu einem Spiel der Identitäten.”

Ich habe einen neuen Büchrschrank entdeckt. Er ist in einem Stadtteilbüro.
Von Paul Auster habe ich schon viel Gutes gehört, daher habe ich das mal mitgenommen.

“Das periodische System” von Primo Levi

Angeordnet wie die chemischen Elemente lässt Primo Levi noch einmal die entscheidenden Stationen seines Lebens an sich vorüberziehen: die Jugend in Turin, die ersten Liebschaften, Mussolinis »Rassengesetze«, Auschwitz, die Zeit nach dem Krieg und die Kämpe um die Rückkehr zur Normalität

Das habe ich auch aus dem “Bücherschrank”. Da gab es noch mehr von der Süddeutschen Zeitung.  Nächste Woche muss ich da nochmal hin. Lass ein paar Bücher dort und nehme noch welche mit.

“Nirgendwo in Afrika” von Stefan Zweig

In Form einer Romanbiographie erzählt Stefanie Zweig, Jahrgang 1932, die Geschichte ihrer Familie. 1938 können sich die Redlichs, Juden aus Oberschlesien, nach Ostafrika retten. Auf einer einsam gelegenen Farm, versuchen sie zu überleben. Was dem Vater, der an seiner Liebe zu Deutschland leidet, nicht gelingt, schafft Regina, die Tochter. Sie verfällt dem Zauber Afrikas, liebt die überwältigende Natur, die Riten und Bräuche der Menschen. Als die Familie Kenia 1946 verläßt, verliert Regina erneut die Heimat.

Ebenfalls aus einem “Bücherschrank”. Es gibt seit Neustem hier ein Regal, wo man Sachen hinlegen kann, die man nicht mehr braucht.


“Geflüchtet”* von Abdullah Al-Sayed

Abdullah kommt aus Syrien. Er ist 16, als er aus seinem Heimatort Ar-Raqqa flieht. Sein älterer Bruder wurde verschleppt, sein Vater bei einem Bombenangriff getötet. Weil die Bedrohung immer größer wurde, stattete seine Familie ihn mit Geld aus. Abdullah schlug sich nach Deutschland durch. In einem Jugendheim findet er Sicherheit und ein neues Zuhause. Doch das Ankommen ist nicht leicht: Hautnah erlebt Abdullah, dass Flüchtlinge wie er als “Islamratten” beschimpft werden. Ständig spürt er misstrauische Blicke. Doch er bekommt auch immer wieder freundliche Hilfe, die ihm Hoffnung gibt. Hoffnung auf seine Zukunft in Deutschland, in einer Welt ohne Krieg.

Ein Rezensionsexemplar vom Arena Verlag, was in unsere Syrien-Blogtour an Euch verlost werden wird.

“Ausgewiesen : Über China” von Bei Ling

Im Westen hoch angesehen, im eigenen Land unerwünscht: Bei Ling – Verleger, Autor und Freund der Dissidenten Liu Xiaobo und Ai Weiwei – gibt in diesem autobiographischen Sachbuch Einblicke in die Mechanismen der chinesischen Staatsmacht, insbesondere der Zensur. Durch seine Arbeit als Verleger und Autor gerät er immer wieder ins Visier der Partei, 2000 wurde er von den chinesischen Sicherheitsbehörden verhaftet, weil er die regimekritische Literaturzeitschrift Tendenzen herausgegeben hatte; Susan Sontag und Günter Grass setzten sich erfolgreich für seine Freilassung ein.
Nicht nur im eigenen Land will man ihm den Mund verbieten – von der Frankfurter Buchmesse wurde der Exilchinese 2009 als Podiumsgast zunächst ein-, dann auf Druck der offiziellen chinesischen Delegation wieder ausgeladen. In »Ausgewiesen« gibt Bei Ling Einblicke in den chinesischen literarischen Untergrund, erzählt von seiner Zeit in Gefangenschaft und davon, wie es ist, keinen heimatlichen Boden betreten zu dürfen.

Das habe ich billig gekauft.

So, ich geh dann mal lesen. 🙂
Wünsche Euch eine wunderschöne Restwoche. Vielleicht habt Ihr ja einen Brückentag genommen, dann: Happy Wochenende!
Liebe Grüße
Eure Petrissa

Loading Likes...