Rezension: Die Prinzessin und das singende Holz | Pernilla Kannapinn

Rezension: Die Prinzessin und das singende Holz | Pernilla Kannapinn

25. Juli 2019 0 Von Petrissa

Eine Geschichte von Dunkelheit und Licht

Inski Pinski ist eine kleine Insel, die hoch im Norden liegt. Sehr hoch im Norden. Die Insel hatte dreieinhalb Bewohner. Den König, seine Frau, die eine Löwin ist, die Prinzessin und ein kleines, goldenes Wölflein.

Die Prinzessin litt unerträglich an Fernweh und so beschloss sie eines Tages, mit dem kleinen, goldenen Wölflein in die Ferne zu ziehen.

Sie landete des Nachts in einem sehr dunklen Wald. Doch als sie aufwachte, war es immer noch dunkel.

Auf der Suche nach dem Weg zu ihrem Boot traf sie auf einen Troll. Dieser wohnte in einer Höhle und hortete Schätze. Erst reagierte er gar nicht auf die Prinzessin, doch als diese ihm von ihrer wunderbaren Insel Inski Pinski erzählte, regt sich nach vielen Jahren erstmals wieder etwas in dem Troll. Er merkte, wie sehr er sich Licht und Freiheit wünschte und so beschloss er, die Prinzessin zu begleiten.

Doch der Weg aus dem dunklen Wald war nicht leicht. Sie begegneten vielen schrecklichen Wesen und keiner von ihnen wollte den Dreien helfen.

Die Insel Inski Pinski, mit der immer blühenden Apfelweide und dem Schneckenhausschloss.

Eines meiner Lieblingsbilder.

Pernilla Kannapinn

Pernilla Kannapinn ist Musikerin und Vagabundin. Sie ist Komponistin, Sängerin und Geigerin. Eine Künstlerin zu Haus zwischen Ländern und Kulturen, eine Träumende, die in ihrem bemalten Geigenkoffer zwischen den tosenden Wellen von Realität und Fantasie segelt. Pernilla ist Malerin und Geschichtenerzählerin. Diese eigenwillige Künstlerin ist der beste Beweis dafür, dass es Märchen wirklich gibt. So reist sie mit ihrem Schneckenhaus auf vier Rädern und Fahrtwind aus allen Himmelsrichtungen durch die Lande, stets begleitet von Hündchen My. Den blonden wilden Kopf voller Träume, immer durstig nach dem Horizont und nichts im Gepäck als ihre treue Geige, geheimnisvolle Geschichten und Melodien … und die Sterne. (c)Worms Verlag

Reflexion

Ich war sofort entzückt über dieses Märchen für Erwachsene. Eine Prinzessin, die sich auf den Weg macht, die die Welt und das Leben entdecken will.

Dies ist mein absolutes Lieblingsbild.

… und als es dämmerte und die Sonne schlafen ging, leuchtete ihnen ein dicker, gelber Mond auf den Weg.

Und es wurde Tag … und wieder Nacht … und Tag … und Nacht… „

Ich finde es brillant, wie die Idee der langen Reise im Bild umgesetzt wurde.

Doch als die Prinzessin in dem dunklen Wald landete und es einfach nicht hell wurde, war ich lange irritiert. Worauf will die Geschichte hinaus? Es ist vieles dunkel in der Welt, aber doch nicht alles?!

Ich musste mich wirklich bis zur letzten Seite gedulden, um die Geschichte zu verstehen. Doch die Auflösung fand ich sehr berührend und sehr gut gelungen. Mir ihre Videos anzuschauen, hat das berührende Gefühl nochmal intensiviert.

Dieser Wald gehört uns allen und all seinen Lebewesen. Wir sind die Kinder des Waldes: bunt, barfuß, friedlich und laut!

Gestaltung

Viele der Seiten sind Doppelseiten und zwar quer. Das fand ich beachtlich. Es fällt total aus dem Rahmen und ich merke, wie es das Gehirn beschäftigt, dass etwas nicht so ist wie gewöhnlich. Ich muss immer noch staunen.

Beim Lesen war es nicht immer einfach. Im Liegen fallen die oberen Blätter wieder runter. Und dennoch bin ich nach wie vor beeindruckt von dieser ausgefallenen Idee.

Bei den Illustrationen haben mir nicht immer die Gesichter gefallen. Manche Gesichter wirken so starr auf mich, wie das hier von der Prinzessin.

Auf der anderen Seite gibt es viele Bilder, auch Gesichter, die mich sehr beeindruckt haben. Wie die Gesichter der Bäume oben.

Sprache:

Der Sprachstil ist der eines typischen Märchens. Ebenso beinhaltet die Geschichte die verschiedenen Elemente, die ein Märchen ausmachen.

Fazit:

Ein Märchen, welches die wichtigsten Problem unsere heutigen Zeit anspricht, mit einem ausgefallenem Design und bewegenden Illustrationen.

 

5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Ich danke dem Verlag herzlich für dieses Rezensionsexemplar.

Die Prinzessin und das singende Holz:

Eine Geschichte von Dunkelheit und Licht

Autorin: Pernilla Kannapinn

Verlag: Worms Verlag (Juli.2019)

ISBN-10: 3947884052

Seiten: 64

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Pernilla hat ein halbes Jahr in Norwegen verbracht, um dort die Acrylbilder zu malen. Hier liest sie den Anfang der Geschichte vor und Ihr bekommt einen besseren Einblick in die Bilder.

Website von Pernilla Kannapinn.

Hört mal in ihre Lieder rein. Sehr außergewöhnlich. Ich mag die Lieder total gerne.

Und hier könnt Ihr im Buch blättern.

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