Rezension: Goldene Flammen (Grisha-Verse 1)| Leigh Bardugo

Rezension: Goldene Flammen (Grisha-Verse 1)| Leigh Bardugo

13. Juli 2021 0 Von Petrissa

Inhalt:

Alina und Mal wachsen als Waisen auf. Ein enges Band verbindet sie.

Als sie 18 sind, treten beide in die Erste Armee des Zaren ein. Alina arbeitet als Kartografin und Mal ist ein erfolgreicher Fährtenleser.

 

Als Mal bei einem Überfall fast stirbt, brechen ungeahnte Kräfte aus Alina heraus. Sie muss sich der Tatsache stellen, dass sie eine Grisha ist.

Grishas sind eine Art Magier und das normale Volk ist ihnen nicht wohlgesonnen. Sie haben Angst vor ihnen.

 

Die Welt der Grishas:

Das Land Ravka liegt zwischen Fjerda und Shu Han. Die Länder sind sich nicht gutgesinnt. Besonders Fjerda macht Jagd auf die „Hexen“, die Grishas, um sie zu verbrennen.

In Ravka herrscht ein Zar. Die Erste Armee besteht aus normalen Menschen, während die Zweite Armee aus Grishas besteht. Und obwohl die Zweite Armee die meisten Kämpfe ausfechtet, sind ihr die normalen Menschen nicht zugetan. Selbst die Erste Armee nicht.

 

Grishas nennen ihre Macht nicht Magie. Denn sie können nichts herzaubern. Sie nutzen ihre Kraft, um Elemente zu verändern.

Meine Meinung:

Ich liebe Leigh Bardugo. Ich hatte mit der Krähen-Dilogie angefangen und nun endlich die Grisha-Verse gelesen.

 

Mit der Protagonistin Alina bin ich nie so richtig warm geworden, was meinem Verständnis für sie und meinem Spaß an der Geschichte allerdings kein Abbruch getan hat.

 

Die Welt der Grishas ist zweifelsohne eine Welt, die anders als die üblichen Fantasy-Welten ist. „Die kleinen Künste“ wie die Macht der Grishas auch genannt wird (oder wie es im Englischen heißt „Small Science“, was viel besser passt), ist faszinierend und man möchte darüber mehr erfahren, als Leigh Bardugo verrät. Das ist für mich der einzige Schwachpunkt an dieser wundervollen Geschichte. Bardugo rückt nur spärlich mit den Informationen heraus.

 

Der Schreibstil ist einfach.

Es gibt viele interessante Figuren und in der zweiten Hälfte lässt sie eine Bombe platzen, die sie genial eingefädelt hat. Auch das Ende ist wirklich spektakulär.

„Du zitterst“, sagte er.

„Ich bin nicht daran gewöhnt, dass man mir nach dem Leben trachtet.“

„Tatsächlich? Ich nehme das gar nicht mehr wahr.“

Fazit:

Die Krähen-Dilogie ist eindeutig besser, doch die Dilogie ist später erschienen und es ist schön zu sehen, wie sich Bardugo entwickelt hat.

Für sich genommen ist das Buch ein toller Auftakt zu einer spannenden Reihe.

 

5 ♥ ♥ ♥ ♥ ♥


Goldene Flammen

Grisha-Verse 1

Autorin: Leigh Bardugo

Verlag: Knaur (März.’20)

ISBN-13: ‎ 978-3426524442

Seiten: 352


Reihenfolge

 

Grisha-Verse:

Goldene Flammen

Eisige Wellen

Lodernde Schwingen

 

Krähen-Dilogie:

Das Lied der Krähen

Das Gold der Krähen

 

Die Sprache der Dornen

(Illustrierte Märchen zu den Grisha-Versen)

 

King of Scars – Dilogie

Thron aus Gold und Asche

Thron aus Nacht und Silber

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