Rezension: Kästner im Schnee | S.List, E.Kästner

Rezension: Kästner im Schnee | S.List, E.Kästner

26. Januar 2022 0 Von Petrissa

Geschichten, Gedichte, Briefe von Erich Kästner

Inhalt:

Erich Kästner liebte den Schnee und ganz besonders Schnee und Sonnenschein im Hochgebirge: Hier fand er Zeit zum Schreiben, Ruhe und Erholung – und genoss das „Obensein“. Dieses Buch versammelt die schönsten dieser Momente, festgehalten von einem, der mit scharfem Blick auch das dichteste Schneegestöber durchdrang und mit spitzer Feder die Moden und Marotten der Menschen seiner Zeit genüsslich aufzuspießen wusste. (Verlaqgsinformation)

Meine Meinung:

Ich hatte mir hier wirklich mehr erhofft und bin sehr enttäuscht von dem Buch.

Das Buch beinhaltet drei Arten von Text.

1. Gedichte

2. Auszüge auf Geschichten von Kästner (Das fliegende Klassenzimmer, Drei Männer im Schnee, Der Zauberlehrling)

3. Briefauszüge bzw. Karten an seine Mutter

 

Gerade von letzterem habe ich viel erwartet. Aber es liest sich wie Tagebuchauszüge, bei denen er festhält, wie das Wetter war, wo er spazieren gegangen ist und was er gegessen hat.

Beispiele:

„Kitzbühel, 25.1.1931

Heute waren wir auf der Stangl-Alm. Herrliche Sonne. Und eine ganz kleine hellbraune Katze. Ich werde braun wie Othello. Abend am Film geschrieben.“

 

[Davos]15.2.1938

Vielen Dank für Deine Zwingerkarte vom 13.2. Die Post geht wirklich rasch. Heute schien die Sonne wieder. Herrlich. Hab fast 3 Stunden auf der Veranda, wo ich Ansicht schickte, gegessen. Heute abend ist Wohltätigkeitsball. Chevalier singt!“

Und die Auszüge aus den Geschichten sind sehr lang. Ich liebe die Geschichte „Drei Männer im Schnee“ und es schmerzte mich, sie so auseinandergerissen lesen zu müssen. 48 Seiten, bei denen (natürlich) immer wieder Kapitel fehlten. Es hat wirklich keinen Spaß gemacht und ich kann eigentlich nur jedem empfehlen, sich lieber die Geschichte als Ganzes zu kaufen.

 

Das einzig Interessante an dem Buch war, dass es ein paar Fotos von Kästner gibt und ein paar Bilder von den Postkarten, die er seiner Mutter schickte.

 

Das Glossar, wo die Hintergründe beschrieben wurden, war fast interessanter als das Buch selbst.

Sehr schade.

2 ♥ ♥ 

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