Rückblick Januar 2020

Rückblick Januar 2020

3. Februar 2020 10 Von Petrissa

Wohin gehen wir? Immer nach Hause.

Novalis

Hallo Ihr Lieben,

 

einige von Euch haben es schon mitbekommen, mir geht es zur Zeit nicht sonderlich gut. Meine Freundin ist an Krebs erkrankt und nun im Januar gestorben. Die Zeit vor ihrem Tod, als sie auf der Palliativ lag, war schon bitter heftig. Ich hoffe nicht, dass ich nochmal jemanden in den Tod begleiten muss. Diese Ungewissheit, wie lange es dauert, empfand ich unerträglich.

Ich bin nicht sehr christlich, aber den Satz von Novalis empfinde ich im Moment als sehr tröstlich.

Warten auf Morgen

Trotz allem möchte ich versuchen eine Art Rückblick zu schreiben, auch wenn er wohl eher persönlich ist. Denn im Moment sitze ich die meiste Zeit nur rum und „warte auf Morgen“. Schaue Trash-TV, was ja so gar nicht meins ist. Aber ich weiß nun, was die Leute daran mögen. Man muss nicht denken, kann sich über andere Leute aufregen und muss so nicht sich selber fühlen.

 

Ich höre zwar hin und wieder Hörbuch, aber Lesen klappt gar nicht. Was vor allem deswegen blöd ist, weil mir die innere Ruhe fehlt, sie ich durchs Lesen bekomme.

Postcrossing

Seit Dezember bin ich bei Postcrossing dabei. Das lenkt im Moment sehr gut ab.

Man schreibt sich Postkarten mit Menschen überall auf der Welt. Man zieht eine Adresse, die einem zugelost wird und schreibt dort eine Karte hin. Der Empfänger registriert sie und dann wird die eigene Adresse einem anderen Menschen zugeteilt.

Es gibt auch ein Forum und dort gibt es viele „Spiele“, bei denen man sich Karten schickt. Das ist wirklich schön und ich habe auch schon zwei Leute aus meiner Umgebung kennen gelernt.

Es gibt auch einen Thread, wo man sich selbstgemachte Karten verschickt. (Entschuldigung für die schlechte Qualität. Ich habe die eigentlich nur für mich schnell mit dem Handy gemacht.)

Das lenkt zumindest ein bisschen ab.

Gelesen/Gehört/Rezensiert

Nun noch zum Buchigen.

Rezensiert habe ich:

Cool bleiben von Dr. Claudia Cross-Müller

Kurze Übungen, wie man sich im Alltag beruhigt. Nicht eines ihrer besten Bücher, aber für Leute, die damit noch keine Erfahrung haben, gut geeignet. 3,5 ♥

Unser Planet von Fothergill & Scholey

Absolut geniales Buch über unseren Planeten, was wir ihm antun und wie wir ihn noch retten können. 5 ♥

Kann ich selbst, mache ich selbst von Andrea Sokol

Tolles Buch darüber, wie man Putzmittel, Shampoo etc. selber machen kann. 5 ♥

Bleib cool von Dr. Claudia Cross-Müller
DuMont Bildband Unser Planet - Our Planet: Mit einem Vorwort von Sir David Attenborough , Alastair Fothergill & Keith Scholey Fred Pearce
Kann ich selbst, mach ich selbst, Andrea Sokol

Gehört:

Life Undercover von Amaryllis Fox

Sie war Agentin bei der CIA und erzählt von ihrer Ausbildung und von Einsätzen gegen die IS. Absoluter Buchtipp!! 5 ♥

 

Die Seiten der Welt (1) von Kai Meyer

Reread. Ich lese/höre ja selten was doppelt, aber jetzt, wo sich gerade bei mir so viel verändert, brauchte ich etwas bekanntes. Und es war eine interessante Erfahrung. Man nimmt Dinge ganz anders wahr, weil man nicht so von der Spannung gefesselt ist.

Libropolis (ein Ort in diesem Roman) ist ja meine Lieblingswelt, aber dieses Mal konnte ich sehen, wie brutal es da eigentlich zugeht. Ich wäre trotzdem gerne Bibliomantin! 😛

 

Die Känguru-Chroniken (1) von Marc-Uwe Kling

Auch das habe ich schon gehört. Sogar schon mehrmals. Über das Känguru kann ich lachen und das tat gut.

Gerade am Hören:

Die Seiten der Welt – Nachtland von Kai Meyer (relisten)

Tja, ich hänge gerade an einer Stelle, die ich ganz furchtbar finde. Vielleicht sollte ich vorspulen.

 

Shaolin Du musst nicht kämpfen, um zu siegen!: Mit der Kraft des Denkens zu Ruhe, Klarheit und innerer Stärke von Bernhardt Moestl (relisten)

Das Hörbuch ist leider gekürzt, aber ich kenne das Buch schon. Es zeigt auf, was im Leben wichtig ist und es beruhigt mich immer wieder.

 

Ensel und Krete – Ein Märchen aus Zarmonien von Walter Moers

Es gefällt mir ganz gut, aber die hohe Stimme von Dirk Bach kann ich nicht immer hören. Das finde ich manchmal anstrengend.

Liebe Grüße

Petrissa

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